Prozessoptimierung in Pharmaunternehmen

In einem meiner ersten Blogtexte bin ich schon einmal auf das Thema Prozessoptimierung eingegangen (Pharma Prozesse optimieren ). Gerade in der Pharmaindustrie werden immer noch historisch gewachsene Prozesse nicht systematisch überprüft und optimiert. Prozesse werden vielfach nur aufgrund von Inspektionen durch Behörden angepasst um die Übereinstimmung mit den regulatorischen Anforderungen zu verbessern. Dies führt zu ineffizienten und kostenintensiven Abläufen in Unternehmen.

Drei Ansätze zur Verbesserung

  1. Analyse der vorhandenen Prozesse, z.B. der QS-Prozesse
  2. Konsequentes Standardisieren und anschließendes Automatisieren und Digitalisieren der entsprechenden Prozesse
  3. Systematische Bewertung von Prozessen mit Werkzeugen der statistischen Prozesskontrolle

Im Folgenden werde ich kurz die 3 Ansätze erläutern.

Analyse der Vorhandenen Prozesse

Zunächst müssen die zu untersuchenden Prozesse aufgezeichnet werden, also das Process Mapping gemacht werden. Dazu müssen alle Prozessschritte und Unterschritte erfasst werden. Gleichzeitig kann dabei der Informations- bzw. Datenfluss erfasst werden. Dies ist wichtig, um Schwachstellen bezüglich der Anforderungen an Datenintegrität zu finden.

Natürlich gibt es sehr nützliche Programme zum Business Process Mapping. Für den Anfang reichen jedoch eine Metaplanwand und ein Block Post-It-Zettel. Wichtig ist, dass der zu untersuchende Prozess wirklich konsequent erfasst und visualisiert wird.

Wenn dann ein Prozess aufgezeichnet ist, stellt sich meist ein Aha-Effekt